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12.03.2020, 10:43 Uhr | Presseartikel des Prignitzer (Von Oliver Gierens)
Lob vom Land für Bauprojekte
Infrastruktur-Staatssekretär Rainer Genilke zu Besuch in Wittenberge. Weiteres Gleis am Bahnhof in Aussicht gestellt –
Die Bauzäune stehen bereits, viele Wege im Clara-Zetkin-Park sind schon für die Öffentlichkeit gesperrt. Hier haben vor kurzem die Bauarbeiten für die grundlegende Neugestaltung des Parks begonnen, die im Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein sollen. Zum traditionellen ersten Spatenstich für die Bauarbeiten war gestern der Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Rainer Genilke (CDU), zu Gast. 
Er verwies darauf, dass der Umbau aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert wird. „Dieses Programm hat überall im Land bewirkt, dass Regionen gemeinsam planen“. 1,14 Millionen Euro fließen aus diesem Fonds in den Umbau des Parks, weitere 143 000 Euro stammen aus Stadtumbaumitteln. 117 000 Euro muss die Stadt Wittenberge selbst beisteuern. „In Wittenberge wird immer alles in diesem Jahr fertig“, bemerkte Genilke augenzwinkernd auch im Hinblick auf die anderen Projekte, die er sich gestern mit Bürgermeister Oliver Hermann und weiteren Vertretern der Stadt angeschaut hat.

Mit dabei beim Spatenstich waren auch Schüler der 12. Klasse des benachbarten Marie-Curie-Gymnasiums. Sie haben vor einem Jahr gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin Kathrin Lockenvitz Entwürfe für einen Pausenbereich der Schule angefertigt, der in der äußersten Ecke des Parks gegenüber dem Haus II des Gymnasiums angesiedelt werden soll. Kinder der Kita Märchenland, ebenfalls direkt am Zetkin-Park gelegen, brachten sich mit zwei musikalischen Ständchen in die Zeremonie ein.

Mit der Umgestaltung erhält der Park wieder ein Wasserspiel zurück, das es laut Bürgermeister Hermann schon einmal dort gegeben hat. Es wird begehbar sein und in der Mitte des Parks angesiedelt, wo es auch ein Spielgerät in Form einer Nähmaschine geben wird. Drumherum wird ein Weg in Form eines Herzens, der „Herzweg“, auch an den Gründer der Ölmühle, Salomon Herz, erinnern. Die Wege werden gepflastert, außerdem Bänke und Beleuchtung erneuert. Zudem werden die Eingänge im Park barrierefrei, ein Großteil der Fläche wird neu bepflanzt.

Der erste Spatenstich im Park war nicht der einzige Termin, den Genilke gestern in der Elbestadt absolvierte. Bereits am Vormittag besichtigte er das Bahnhofsgebäude, das ab kommenden Monat umgebaut werden soll (wir berichteten). Wie Bürgermeister Hermann erläuterte, soll das Gebäude auch weiterhin für Bahnreisende geöffnet sein. So soll es im Parterre einen Wartebereich geben, dazu weiterhin den Fahrkartenverkauf, Toiletten und einen Bistrobereich. Hier sollen Zugfahrer eine Kleinigkeit essen können. „Nichts Großes, kein Restaurant“, so Hermann. Auch die Bücherei, die in das Gebäude einzieht, wird einen offenen Aufenthaltsbereich anbieten.

Staatssekretär Genilke, der den geplanten Umbau des Gebäudes lobte, stellte in Aussicht, dass Wittenberge einen zusätzlichen Bahnsteig erhalten soll. Hintergrund ist, dass die Bahn ihren Takt bundesweit deutlich verdichten will. Von diesem „Deutschland-Takt“ soll Wittenberge mit einem stündlichen Fernzughalt profitieren. Damit das funktioniert, benötigt der Bahnhof ein weiteres Gleis, auch, um Überholmöglichkeiten zu schaffen. Dazu stehen laut Genilke die Signale auf grün, auch wenn die endgültige Zusage noch aussteht. „Wir unterstützen jeden Fernverkehrshalt“, versicherte der Potsdamer Staatssekretär.


Quelle: https://www.svz.de/27669097 ©2020

aktualisiert von Steffen Dahnke, 12.03.2020, 11:01 Uhr
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