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Neuigkeiten
20.08.2020, 10:06 Uhr | Pressebericht des Prignitzer (Von Oliver Gierens)
GELD FÜR BRANDSCHÜTZER
Viel Technik in der neuen Halle
WITTENBERGE Vor dem Umbau war das Umziehen für die Kameraden der Wittenberger Feuerwehr keine Freude. Ihre Spinde standen in derHalle direkt hinter den Fahrzeugen. Dabei bekamen sie und ihre Ausrüstung auch mal einige Dieselabgase ab. Und immer stand die Gefahr im Raum, dass ein Kamerad mal ausVersehen den Rückwärtsgang einlegt. Diese Zeiten sind nun vorbei. Gestern eröffneten Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange und Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann offiziell die neue Feuerwehrhalle auf dem Gelände an der Weisener Straße, die bereits seit ein paar Wochen in Betrieb ist. 
Noch als Innenstaatssekretärin hatte Lange persönlich den Fördermittelbescheid über rund 190 000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Feuerwehrinfrastruktur überreicht. Weitere 290 000 Euro legte die Stadt drauf, um den gut 480 000 Euro teure Bau zu finanzieren. „Der Neubau ist der zu Stein gewordene Fördermittelbescheid“,freute sich dieFinanzministerin bei der gestrigen Eröffnung.

„Gut ausgestattete und moderne Wachen sind da das Mindeste, was wir den Kameraden schulden.“ Auch Bürgermeister Oliver Hermann betonte die Wertschätzung, die Politik und Verwaltung auf diese Weise den Feuerwehrmännern und -frauen entgegenbrächten – das auch vor dem Hintergrund der großen Bedeutung der Wittenberger Wache, die im Landkreis eine der Stützpunktfeuerwehren bildet.

In der alten Gerätehalle ist nun der vordere Bereich ausschließlich den Kameraden vorbehalten,wo sie einen separaten Raum zum Umkleiden haben. Dadurch ist auch der Alarmweg, also der Weg von der Ankunft der Feuerwehrleute bis zur Einsatzbereitschaft, 30 bis 40 Sekunden kürzer geworden. „Bei einer Ausrückezeit von sieben Minuten ist das schon deutlich schneller“, betonte Wehrführer Lars Wirwich.

Unter anderem die Ölwehrtechnik und das Boot für Einsätze zu Wasser sind nun in die neue Halle umgezogen, die Fahrzeuge lassen sich hier leichterrangieren. Doch nach wie vor spüren die Kameraden die Einschränkungen durch Corona. So trainiert jeweils die Hälfte der Mannschaft im Zweiwochenrhythmus, um Abstandsregeln einzuhalten. Im Infektionsfall wäre damit höchstens dieHälfte der Kameraden betroffen. Und die Jugendfeuerwehr hat sich am Mittwoch zum ersten Mal seit dem Lockdown wiedergetroffen. „Es sind aber alle wieder dabei“, so Wirwich.


Quelle: https://www.svz.de/lokales/prignitz/viel-technik-in-der-neuen-halle-id29290192.html
aktualisiert von Steffen Dahnke, 20.08.2020, 10:13 Uhr