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20.02.2018, 09:23 Uhr | Presseartikel der Märkischen Allgemeinen
Besucherandrang beim Karrieretag
Mehr als 1000 Besuche rund 60 Aussteller machten den 4. Prignitzer Karrieretag zum Erfolg
Wittenberge. Stau im Treppenhaus – zeitweise kam der Weg zu einem Ausbildungsplatz oder einem Beruf in der Prignitz ein wenig ins Stocken. Beim 4. Prignitzer Karrieretag am Oberstufenzentrum (OSZ) Prignitz in Wittenberge herrschte großer Besucherandrang. Auf „weit über 1000“, schätzte Schulleiter Jan Meyerhoff der Zahl der Gäste, die innerhalb von drei Stunden durch die Räume gingen.
60 Aussteller präsentierten ihre Unternehmen und Institutionen. Sie zeigten, welche Ausbildungs- oder Arbeitsmöglichkeiten es gibt, welche Voraussetzungen die Bewerber erfüllen sollten und wie man den potenziellen Arbeitgeber kennenlernen kann. Staatssekretär Hendrik Fischer (SPD) aus dem brandenburgischen Wirtschaftsministerium lobte das Engagement der Organisatoren, vor allem der Wirtschaftsinitiative Westprignitz, die sich um den Berufsnachwuchs bemühe.

Landrat Torsten Uhe begleitete ihn und weitere Vertreter der Politik durch die vielen Räume und Flure des OSZ. CDU-Bundestagsabgeordneter Sebastian Steineke und sein Landtagskollege Gordon Hoffmann erkundigten sich bei den Vertretern der Unternehmen nach deren nach deren Eindrücken.

Das Oberstufenzentrum verknüpft den Karrieretag von Anfang an mit seinem Tag der offenen Tür. Die Schüler der verschiedenen Bildungsgänge begrüßten die Gäste und erklärten ihnen die teilweise recht weiten Wege durch das stattliche Gebäude. Sie betreuten ihrerseits Stände in den Fachräumen, kümmerten sich um das leibliche Wohl der Besucher und betreuten sogar die kleineren Kinder.

„Wir setzen uns dafür ein, dass es eine Mindest-Ausbildungsvergütung geben soll“, sagte Staatssekretär Fischer im Unterrichtsraum der Friseur-Auszubildenden. Damit sprach er Lena Lena Naujok aus der Seele

Die junge Frau ist im dritten Jahr ihrer Friseurinnenausbildung und verdient „Weit unter 500 Euro“, wie sie sagte, Ohne die Berufsausbildungsbeihilfe“, die sei jeden Monat bezieht, „könnte ich nicht einmal den Weg zur Arbeit bezahlen“, sagt die junge Frau.Ihr Ausbildungsbetrieb befindet sich in Karstädt, wohin sie täglich von Wittenberge aus pendelt. „Es wäre wirklich wünschenswert, dass es eine gerechtere Ausbildungsvergütung gibt“, pflichtete ihr Lehrausbilderin Jana Gießler bei. Vielleicht würde das die Attraktivität des an sich schönen Handwerksberufs steigern. Zwischen Neuruppin und Wittenberge ist das OSZ Prignitz die einzige Einrichtung, in der Friseure ausgebildet werden.

Dicht umlagert waren die Stände der Wirtschaftsjunioren Prignitz und des Fotografen. Erstere sahen sich die Bewerbungsmappen der Besucher an, gaben Tipps für eine überzeugendere Eigenwerbung und machten auf Unstimmigkeiten aufmerksam.Bei Fotografenmeister Thomas Mayer wiederum gab es nicht nur kostenlose Bewerbungsfotos, die Interessenten konnten sich zuvor auch zurechtmachen und bekamen bei Bedarf die passende Garderobe zur Verfügung gestellt.(Von Andreas König)


Quelle: www.maz-online.de/Lokales/Prignitz/Wittenberge-Jobboerse-Ausbildung-Prignitz
 

aktualisiert von Steffen Dahnke, 21.02.2018, 09:30 Uhr
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